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Mittwoch, 10. August 2011

Frauen sind anders - Teil 10 : Sommerschuhe

Das es unter den Menschen zwei total unterschiedliche Geschlechter gibt ist allgemein bekannt.
Das Eine Geschlecht ist extrovertiert, eitel und stets auf Stil bedacht.
Ich möchte hier jedoch wieder einmal die Frauen beleuchten, denn ich bin sicher Sie werden sich meiner Meinung anschließen, wenn ich behaupte, Frauen verdienen unser tief empfundenes Mitgefühl und unseren Trost.

Mitgefühl zu empfinden fällt mir besonders im Hochsommer leicht. Frauen leiden extrem unter Temperaturen von über 20 °C. Alles wird versucht, aber sie finden kaum Möglichkeiten zur Linderung ihrer Qualen. Voranging wird sich der Bekleidung entledigt, Bauch- und Ärmelfreie Oberteile, Bund- und Beinfreie Hosen, sind nur der Anfang.

Da auch die Füße leiden, werden diese mit Hilfe von sogenannten „Sandalen“ einer max. Nacktheit zugeführt. Diese Nacktheit muss jedoch sehr teuer bezahlt werden. Nicht genug, das der Bewegung jede Art von Weiblichkeit genommen wird, es entstehen ferner auch fast unerträgliche Geräusche bei der Fortbewegung.
Die Kombination aus Ansaugen der Füße an der Unterlage und dem späteren Ablösen derselben ist in der restlichen Tierwelt komplett unbekannt und führt dort, genau wie bei mir, zum Auslösung des Fluchtinstinktes.

Dabei ist es doch gar nicht so schwer, das Alternativszenario geht stets 3 Schritte hinter den Saug-Platsch Sandalen her und befindet sich an den unteren Enden von Männerfüßen.
Bequeme und vor allem sichere Stiefeletten oder zur Not auch Halbschuhe oder zur allergrößten Not auch Turnschuhe. Stets ist der Mann gut zu Schuh, vor allem aber sicher und ohne die Geräusche von Tintenfischen, die auf der Kaimauer erschlagen werden, unterwegs.

Zum Thema bauchfrei möchte ich noch anmerken, das Freundinnen auf jeden Fall lügen wenn sie sagen: „Du willst doch eh’ noch 2 kg abnehmen, dann sitzt es perfekt“
In Wirklichkeit quälen sich nämlich mindestens 15 KG zu viel an die Öffentlichkeit.

Samstag, 21. Mai 2011

Traummänner

Hamburg, Deichtorhallen: ein Tatsachenbericht.
Anlässlich der Fotoausstellung "Traummänner" konnte ich eine Verhaltensstudie machen, deren Ergebnisse ich hier exklusiv der breiten Öffentlichkeit präsentieren möchte.
Zusammen mit 2 Kollegen einer internationalen Kommission zur Wahrung der Männlichkeit, besuchte ich die Ausstellung. Gleich beim Betreten des Foyers wurden wir überrascht, Gruppen von Frauen stimmten sich auf die Ausstellung mit alkoholischen Getränken der Gattung "Schaumweine" ein.
In der Ausstellung Selbst ermittelten wir einen Frauenanteil von 99,3 %, weitere 0,5 % der Besucher hatten zwar primäre Geschlechtsmerkmale von Männern, waren aber durch Kleidung, Körpersprache und Gesichtsausdruck beim Betrachten der Bilder, eindeutig als "Verzauberte" zu erkennen.
Da standen wir also zwischen 99,8 % Weiblichkeit, 3 gestandene Männer im Breitcordsakko, Bundfaltenhose und mit Kugelschreiberset in der Brusttasche. Es könnte jetzt natürlich schnell der Verdacht aufkommen, das wir sehr schnell unseren wissenschaftlichen Auftrag vergaßen, und versuchten das Geschlechterverhältnis zu unseren Gunsten auszunutzen. Weit gefehlt, ersten sind wir dazu viel zu sehr Profi, und zweitens, hätte das wohl auch nie geklappt. Die Stimmung war extrem östrogenisiert, jeder Blick der auf uns fiel nahm überdeutlich Maß und taxierte uns bis in Innerste.
Nach einem schnellen Blick auf die Bilder verließen wir fluchtartig die Hallen und erholten uns bei einer KurriWurst.
„Selber Schuld“ werden Sie sagen, und Sie haben natürlich recht. Bei einer Vorstellung der Chippendales würden wir uns ja auch nicht ins Publikum setzten.

Montag, 20. Dezember 2010

Frauen sind anders - Teil 9 : Direkte Kommunikation

Männer bevorzugen direkte Sprache und deutliche Formulierungen. Frauen wissen das leider nicht immer und begehen daher den Fehler mit uns wie mit ihresgleichen zu reden. Im besten Fall verstehen wir einfach nicht, was frau uns sagen will. Leider ist es aber nicht selten so, dass uns eine zu subtile Ansprache zu Antworten oder Reaktionen verleitet, die uns dann noch jahrelang das Beziehungsklima verderben.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, mit uns umzugehen, hier einige Beispiele für bessere, weil direkte und deutliche Ansprache.


Frau sagt:
Ich glaube in der Küche steht noch der Müll, bitte kümmere Du dich doch darum, Schatz.

Mann versteht:
OK, solange mir der Müll nicht den Blick auf den Fernseher verbaut, brauche ich nichts zu tun.

Frau sagt besser:
Du, Müll raus bringen, sofort !


Frau sagt:
Du Schatz, wir gehen gar nicht mehr so oft auf Partys.

Mann versteht:
OK, sie will öfter mit ihren neuen Klamotten und Schuhe vor ihren Freundinnen angeben, das interessiert mich nicht.

Frau sagt besser:
Du Schatz, Fred und Gaby haben jetzt 2 junge Au Pair Mädchen aus Paris und geben Samstag eine Party.


Frau sagt:
Bitte sage mir ehrlich, ob ich in dem neuen Kleid nicht doch ein wenig dick aussehe.

Mann denkt und sagt:
ALARM!!! Wenn ich jetzt etwas falsches sage bin ich tot. „Schatz Du siehst toll aus, so wie Du bist“

Frau sagt besser:
Nichts, und fragt lieber ihre Freundinnen. Diese werden sie zwar auch nach Strich und Faden anlügen, geben ihr aber ein gutes Gefühl.



Üben Sie doch gleich einmal das Gelernte, und laden Sie Ihren Freund oder Ehemann zu einem Schneespaziergang ein. Mein Vorschlag für eine zielführende Ansprache: „Hallo, warm anziehen, raus in den Schnee, danach Sportschau“

Samstag, 25. September 2010

Tanzen kann eine sehr schöne Sache sein

Ich komme gerade von einem Festival, dem Baltic Soul Weekender. Wie es der Name schon sagt, der Schwerpunkt liegt auf Soulmusik, also einer durchaus tanzbaren Spielart der musikalischen Geräuschwelt. Primär wirkt sich dabei die Sogwirkung auf die Tanzflächen in Form von Einzelaufführungen der Tanzkunst aus. Paartänze finden praktisch nicht statt.

Bevor ich nun loslege und Ihnen berichte was mir dort geboten wurde, scheint es mir angeraten zunächst auf mich selbst einzugehen. Sie werden in meinem Stammbaum keine Balletttänzer, Gettobewohner, Naturvölker oder Fährschiffeintänzer finden, daher war meine genetische Vorbelastung wenig vorteilhaft für die Ausbildung eines besonders attraktiven Tanzstils. Aber ich behaupte keck, dass ich auch ohne viel Alkohol in der Lage bin beim „Bewegen zur Musik“ Spaß zu entwickeln.

Sicher haben Sie alle schon sog. Minimalisten beim Tanzen gesehen, also Menschen die es nicht riskieren wollen zu schwitzen oder durch irgendwie geartete Bewegungen in den Verdacht zu geraten komplett die Selbstkontrolle verloren zu haben.

Ähnlich sehen Menschen aus die vor lauter Scham und Introvertiertheit auch äußerlich so versteift daherkommen, das sie auf der Tanzfläche ein stehendes Hindernis darstellen.

Völlig anders ist die Situation bei der Gruppe der sog. raumbindenden Tanzstile. Hierbei ist für die Mitreisenden auf der Tanzfläche höchste Aufmerksamkeit angeraten, da bei Nichtbeachtung intensive Kontakte mit Ellenbogen, Füßen oder anderen Körperpartien garantiert sind.

Auch mir als erfahrenem Beobachter sind am besagten Wochenende noch nicht bekannte Stile vorgeführt worden, die ich nur auf die Einnahme von körperfremden Substanzen oder schweren Verhaltensstörungen zurückführen kann.

Sehr dramatisch fand ich eine junge Dame die völlig unmotiviert und ohne musikalischen Auslöser auch an tanzflächenentfernten Bereichen spontan und nicht reproduzierbar in einen Tanz verfiel, der sich nur als Mischung aus irischem Tap-Dance und Juckpulver beschreiben lässt. Innerlich musste ich jedes Mal zur Beruhigungsspritze greifen.

Wie gesagt, Tanz kann etwas sehr Schönes sein.

Dienstag, 13. Juli 2010

Frauen sind anders - Teil 8 : Schwanger

Sobald wir Menschen unserer bestimmungsgemäßen Verpflichtung der Reproduktion nachkommen, verändern wir uns bis zur Unkenntlichkeit. Neben den allseits bekannten Effekten wie Übelkeit und Fluchtverhalten gibt es einige sehr bemerkenswerte Dinge über die ich als unbeteiligter Betrachter sehr schmunzeln kann.

Da hat sich ein junges Paar doch gerade komplett von Ihrer Umwelt emanzipiert und sich ein zweisitziges Fahrzeug gekauft um betont lustvoll mit ihrem Leben umzugehen. Dies kann ich nach Kräften unterstützen und gutheißen, weg mit dem Geld, das letzte Hemd hat schließlich keine Taschen.

Doch kaum 2 Monate nach dem wir schwanger sind, wird verzweifelt ein Passat Kombi gekauft, ist dies doch das einzige Fahrzeug auf dem Planeten der den Expeditionen einer Jungfamilie gerecht werden kann. Als ob der halbe Hausstand zu transportieren wäre.

Aber es geht noch schlimmer: FIAT „Milupa“ !

Ich weiß, der heißt „Multipla“, Sie müssen aber zugehen, das Milupa viel besser wäre, hier ist FIAT ein großes Potential durch die vom Geldzählen schwieligen Finger geglitten.

Der FIAT „Milupa“ ist für mich das hässlichste Auto seiner Art. Gut das die Hormone einer Schwangerschaft dafür sorgen das wir so ein Auto ohne Erbrechen benutzen können, sonst wäre es mehr in der Waschstraße als auf der Teerstraße.

Weitere hormonelle Anpassungen die gerade die Männer in einer Schwangerschaft erleiden, sind:

- Schweigsamkeit (weil jedes Wort falsch sein kann)
- Fluchtverhalten (weil die Anwesenheit falsch sein kann)
- Anschwellen von Körperpartien (aus Solidarität)
- Unausgeglichenheit (aus Nervosität)
- Rückenschmerzen (vom Einkaufen, da ab jetzt Hauptträger)

Ist es dann geschafft und das Menschenjunge ist auf der Welt, mutieren die Eltern nicht selten zu etwas, das die Umwelt nicht ohne innere Blutungen ertragen kann. Da werden die hässlichsten Kleinkinder der Welt bei Heidi Klum angemeldet oder bereits beim ersten lauten Aufstoßen ein Gesangslehrer gesucht.

Natürlich war das alles nicht der Fall bei unseren Freunden. Als diese schwanger wurden blieb die Wesensdeformation komplett aus, wir hatten wohl das Glück genau die richtigen 2 Promille der Schwangeren zu kennen.

Auf der anderen Seite bin ich aber auch froh, dass es auch noch andere kinderlose Paare gibt, die wir das Glück haben, alle zu kennen.

Ich danke Euch und dem großen Kürbis* unendlich dafür.

(* aus Charlie Brown)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Frauen sind anders - Teil 7 : Beste Freundin

Über Gespräche unter Männern habe ich Sie ja schon ausführlich in Teil 2 meiner Aufklärungsserie erleuchtet. Wie aber halten es Männer mit gleichgeschlechtlichen Freunden und dabei speziell mit dem so genannten „besten Freund“?

Nun, eines ist augenfällig: Männer telefonieren NICHT jeden Tag mehrmals mit ihrem besten Freund.

Als Grundlage müssen Sie wissen, dass ein bester Freund per se eigentlich gar nicht möglich ist. Männer verhalten sich ja bekanntermaßen wie ihre nahen Verwandten im Tierreich, also streng hierarchisch. Da uns Männern aber leider die Möglichkeit zum blutigen Auskämpfen einer Rangfolge genommen wurde, laufen Millionen Männer umher, von denen jeder denkt ER wäre das Alphamännchen im Rudel. Beobachten Sie Männer einmal bei der Sitzplatzauswahl vor dem Fernseher oder im Fahrstuhl, Sie werden mir Recht geben.

Die Anerkennung eines besten Freundes bedeutet also das Anerkennen eines weiteren Alphamännchens im gleichen Rudel.

Da Frauen hingeben nicht von Tieren abstammen, sondern von außerirdischen Superintelligenzen können sie auch ganz andere Beziehungen untereinander entwickeln. Eine Tatsache, die wir Männer immer wieder mit offenen Mündern bestaunen und bewundern.

Ich habe sogar schon gehört, dass Männer sich Filme anschauen, in denen Frauen besonders tiefgehende Beziehungen untereinander ausleben und dabei nicht selten geradezu ausgelassen agieren. Männer sind also sehr offen gegenüber Frauen und ihren besten Freundinnen, nutzen Sie das doch aus und bringen Sie einmal Ihre beste Freundin mit in Ihr Doppelbett, ich bin sicher, Sie beide werden nicht des Platzes verwiesen.

Doch zurück zum Alphapärchen, wie schaffen es Männer nun diesen Zustand aufrecht zu erhalten? Distanz hilft, Rituale auch. Alphapaare zeichnet ein gerade symbiotisches gegenseitiges Verstehen und Einfühlen aus, nur sehr selten müssen Dinge ausgesprochen werden. In der Regel sind die Argumente und Standpunkte des Gegenübers sofort bekannt.

Sie fragen sich, wie dann zwischen Männern neue Erkenntnisse wachsen können? Nun - gar nicht, dafür gibt es ja Frauen, die wahren Lenkerinnen der Welt. Was denken Sie, hat den ersten bewaffneten Konflikt der Menschheit ausgelöst? Ich kann es Ihnen sagen, ich war dabei. Es war 200.000 vor Christus im Neandertal dritte Höhle von links, als die Frau zu ihrem Mann sagte: „Schatz, die Höhle von Meiers ist viel größer und schöner, geh und vertreibe die Meiers“

Samstag, 13. Februar 2010

Frauen sind anders - Teil 6 : Parfüm

Heute möchte ich ein weiteres Geheimnis der Männer lüften - die Sucht den Eigengeruch zu beseitigen. Nun ist dieser Drang bei Männern bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei Frauen, aber durchaus vorhanden.

Ich habe Begegnungen mit Damen im Gedächtnis deren nasale Intensität sich ohne weiteres mit einer Sickergrube messen konnte. Die totale Verleugnung des Eigengeruches ist das eine, chemische Kriegsführung ist aber etwas völlig anderes.

Kennen Sie noch das Parfüm „Poisen“? Meiner Kenntnis nach war dies das erste vollständig synthetisch hergestellte Duftwässerchen welches auf die Menschheit losgelassen wurde. Mich jedenfalls hat es jedes Mal auf die andere Straßenseite gezwungen, weil bereits kleinste Mengen einen intensiven Kopfschmerz mit Langzeitwirkung auslösen konnten.

Doch zurück zu uns, den Männern. Düfte geben uns fast so gut wie Autos die Möglichkeit ein Image nach „Außen“ zu tragen.
Ich möchte Ihnen als groben Überblick eine kleine Gegenüberstellung zeigen, die für Frauen sehr erhellend sein kann.
Auto Duft Duft-Image
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BMW (3er) Addidas Schau, ich bin frisch gewaschen
BMW (>3er) Davidoff Geld stinkt nicht, ich schon
Ferrari/Corvette/etc. Ed Hardy Warum erst lange reden?
Mercedes A/B Old Spice Lehrer müssen schlau riechen
Mercedes >E Boss bottled Eure Armut macht mich krank
Mini Tomo Ein Kumpel zum Liebhaben
flink, hilfreich, lustig, aber auch
richtig wild wenn ich will.
Saab Acqua Di Gio Unauffällig aber teuer, so wie ich
Das Leben wird sehr einfach, wenn Sie mir in meine Welt der klaren Regeln, der Vorurteile und der Vereinfachungen folgen. Ich lade Sie herzlich dazu ein.
Unter uns: Wenn ich mir das Leben nicht mit solchen gemeinen Unterstellungen einspeicheln würde, ich würde mich fürchterlich daran verschlucken.
Sie fragen sich jetzt sicher noch welchen Duft ich benutze? Natürlich Egoiste von Chanel, weil der Name Programm ist, und welches Auto fahre ich? Natürlich einen Mini ;-)

Sonntag, 31. Januar 2010

Frauen sind anders - Teil 5 : Urlaub

Bevor Sie alle in die Urlaube entschwinden, möchte - nein muss ich Ihnen noch wichtige Ratschläge zur Konfliktvermeidung mitgeben.
Jedes Jahr riskieren viele ahnungslose Paare im Urlaub ihre mühsam aufgebauten Beziehungen, weil sie nicht mit den Gefühlen des Partners umgehen können.
Urlaub ist für Männer und Frauen eine durchaus unterschiedlich zu betrachtende Sache, wie so oft liegen die Unterschiede in der Grundveranlagung der Geschlechter.
Männer sagen das sie sich im Urlaub entspannen wollen, meinen aber damit das sie das tun wollen das sie zu Hause nicht in ausreichender Häufigkeit praktizieren konnten. Also zum Beispiel passiv Sport genießen oder „einfach ´mal Nichts tun“
Frauen sind häufig Verfechterinnen von so genannten aktiven Urlauben, wollen also „etwas unternehmen“ Hier sind natürlich die Konflikte vorprogrammiert.
Hinzu kommt die Tatsache, des dramatisch erhöhten Miteinanders dem Paare im Urlaub ausgesetzt sind. Auch wenn Wochenenden schon lange kaum noch Probleme machen, so sind Urlaube von mehr als 1 Woche eine ganz andere Klasse. Mit anderen Worten ist das Zusammenleben unter der Woche die Kreisklasse, das Wochenende die zweite Liga, der Kurzurlaub die Bundesliga und der Überseeurlaub die Europameisterschaft.
Bedenken Sie, dass in Ihrer Beziehung im Durchschnitt pro Tag 15 Worte gewechselt werden, am Wochenende kann es bei unvorsichtiger Planung schnell zu 300 Worten kommen, der Urlaub ist aber dann natürlich das offene Schlachtfeld für Gespräche.
Meine Tipps um ohne Auswechselungen durch
die Bundesliga oder die Europameisterschaft zu kommen:
- Vermeiden Sie direkten Kontakt, stehen Sie versetzt auf,
gehen getrennt zum Essen oder zum Pool
- Buchen Sie immer Urlaub mit einem Maximum
an Besichtigungen, Animationen und optischen Reizen
- Geben Sie Schönwetterregionen auf jeden Fall den Vorzug,
schlechtes Wetter wirkt als Katalysator für Streitereien
- Nehmen Sie Kinder mit, haben Sie keine eigenen,
leihen Sie sich welche, nichts ist besser als gemeinsame
Feindbilder zu haben, hier gilt: viel hilft viel
Wenn das alles nichts hilft, ziehen Sie Konsequenzen, machen Sie getrennt Urlaub.
Wie wäre es zum Beispiel wenn Sie nach dem Urlaub Ihre Erlebnisse der Arktis mit denen der Antarktis vergleichen können?
Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Frauen sind anders - Teil 4 : Tischmanieren

Hallo geneigte Leserin, geneigter Leser, meiner beliebten Kolumne. Heute möchte ich mit einigen weit verbreiteten Vorurteilen und Missverständnissen aufräumen, die das Zusammenleben von Frauen und Männer völlig unnötig erschweren.
Es geht um unser Verhalten bei Tisch und um die zum Teil eklatant unterschiedlichen Verhaltensweisen die Frauen und Männer im Umgang mit ihrer Nahrung haben.
An deutlichsten werden die Unterschiede in der Öffentlichkeit, also zum Beispiel im Restaurant. Schon beim Bestellen geht es los, Männer haben in der Regel schon lange vor dem Lokalbesuch, manchmal schon Wochen vorher, genaue Vorstellungen auf was sie Appetit haben werden. Daher ist die Speisenauswahl eine Sache von wenigen Sekunden. Frauen hingegen scheinen nie genau zu wissen auf was sie gerade Hunger haben und müssen anscheinend noch diverse andere Fragen klären, die direkt oder indirekt mit der Speisenauswahl zu tun haben.
Ich habe diese Fragen für Sie wissenschaftlich ermitteln lassen, hier das Ergebnis:
A - Wie viele Kalorien habe ich heute schon gegessen?
B - Wie viele Kalorien darf ich heute noch essen?
C - Habe ich akuten Vitaminmangel oder Mangel an Spurenelementen?
D - Wird das Kleid / die Hose noch dem Essen noch passen?
E - Wie sehe ich beim Essen dieses Gerichtes wohl aus (kenne ich die Regeln, um
zum Beispiel Hummer oder Muscheln zu essen)
F - Passt die Farbe der Soße zur Farbe meiner Bluse?
G - Hat meine Kleidung schon Flecken?
I - Kann ich nicht einfach meinen Begleiter fragen, was er ausgesucht hat und
dann das gleiche essen?
Männer kennen keine dieser Fragen weil:
A - Unwichtig
B - Siehe A
C - Männer wissen das erst nach vielen Wochen einseitiger Ernährung
Vitaminmangel entstehen kann (zum Beispiel beim Entdecken neuer
Kontinente per Schiff)
D - Die Hose wird passen, wenn nicht; Gürtel auf und das Hemd über die Hose
E - Gibt es Regeln?
F - Sicherlich gut
G - Ja, das sind Schönheitsflecken
I - Nein! Beim Essen und im Krieg ist sich jeder selbst der Nächste
Ist diese Hürde nun genommen und das Essen steht auf dem Tisch, bricht für die Männer erneut die Welt zusammen:
A - Oh, Du hast ja auch etwas Schönes ausgesucht, tauscht Du mit mir nach der
Hälfte die Teller?
B - Darf ich mal bei Dir probieren?
C - Immer fehlt an unserem Tisch das Salz
D - Hätte ich doch besser ..... bestellt
Hier die Antworten und Gründe:
A - Das vergiss mal ganz schnell wieder. Ich habe mir dieses Gericht bestellt, weil ich
es komplett aufessen will.
B - Finger weg! Ich habe dieses Gericht in genau dieser Menge bestellt, weil ich
genau diese Menge essen will.
C - Ich bin sicher, dass sich der Koch darüber sehr freut, das Du sein genau
abgeschmecktes Essen durch Zugabe von Salz in ein Meisterwerk verwandeln
wirst, schließlich hat er nur 3 Jahre gelernt und diverse Jahre als Koch
gearbeitet, Du weißt es sicher besser.
D - Ja, dumm gelaufen.
Natürlich gibt es auch Männer, die anders reagieren, diese sind dann aber meistens:
1 - Hormonell unausgewogen (also schwer verliebt)
2 - homosexuell
3 - Frauen im Hosenanzug
Mein Tipp: öfter den Begleiter wechseln, damit öfter Möglichkeit 1 zutrifft, oder dauerhaft auf Möglichkeit 2 oder 3 umschalten.

Frauen sind anders – Teil 3 : Projekte

Wenn Sie ganz sicher sein wollen das etwas erledigt wird beauftragen Sie einen Mann; egal ob Sie Ihren Ehemann, Freund, Liebhaber, Bruder oder Vater beauftragen, in jedem Fall können Sie sich darauf verlassen das der Auftrag gewissenhaft erledigt wird.
Allerdings sollten Sie einige Dinge dabei beachten. Zuerst wäre da der Projektauftrag, also das Dokument oder die verbale Beschreibung der Aufgabe. Hierbei kommt es zu allererst auf die präzise und unmissverständliche Sprachwahl an. Sehr leicht steht Ihr Mann sonst aus dem Auftrag „Schatz, bitte kaufe Blumen für unseren Besuch bei den neuen Nachbarn“ mit 10 Baccararosen vor der Tür der Nachbarn. Männer kennen nicht die feinen Signale die Blumen senden.
Weiterhin sollten Sie den Auftrag immer mit der detaillierten Angabe von Kosten, Kompetenz und Resourcen versehen. Nennen Sie keinen Kostenrahmen beim Auftrag: „Liebling bitte hänge doch mal das Bild meiner Mutter auf“ müssen Sie damit rechnen das der Folgeauftrag lautet: „Gehe sofort zum Baumarkt und gebe den Bohrhammer zurück mit dem Du unsere Leichtbauwand perforiert hast“
Vermeiden Sie bitte das Setzen von Fristen zur Erledigung Ihrer Aufträge, Männer sind sehr gewissenhaft, da dauert es schon einmal etwas länger als Sie aufgrund Ihrer Unkenntnis der männlichen Denkstrukturen vermuten würden.
Projektarbeit ist für uns Männer durchaus mit dem Ausbau eines guten Weines zu vergleichen, Männern schmeckt kein Vino Verde, wir bevorzugen 1976 Barolo, sehen Sie was ich meine?
Manche Projekte bekommen sogar den Anschein niemals fertig zu werden, dieser Eindruck entsteht natürlich nur in den Augen von Frauen die ja bekanntermaßen immer auf dem Sprung sind und als Spontanumschalter die ultimative und endgültige Lösung spontan erkennen können und auch sofort umsetzen.
Männer stehen sich leider sehr oft selber im Wege, denn sie werden zu Sklaven Ihres eigenen Strebens nach Perfektion. Dies führt dann auch allzu oft zu frühem Haarausfall, Impotenz und nicht selten auch zum Tode.
Sie als Auftraggeberin müssen daher natürlich auch immer aufpassen das Ihr Projektleiter genug Resourcen zur Verfügung hat Ihre Aufträge sequenziell abzuarbeiten, geben die weitere Aufträge besteht die Gefahr das wir Männer uns in den Projekten verlieren da uns die Auswahl an Projekten um den Verstand bringt.
Also besser immer nur einen Auftrag zu Zeit. Bedenken Sie das Männer nur auf max. 2 % Ihrer Hirnkapazität zurückgreifen können, und das auch nur von jeweils einer Hirnhälfte. Von Frauen ist ja bekannt das diese immer beide Hirnhälften zu mind. 80 % nutzen (60% Körperpflege und Kleidung, 20% Lästern, 18% neuen Aufträge für Männer ausdenken, 2% für aktive Denkaufgaben)
So, nun kennen Sie die Hintergründe im Projektgeschäft mit Männern, und sollten in Zukunft bessere Ergebnisse erzielen können. Der letzte Tipp wäre noch das Sie auch einmal einen Bonus ausschütten um Ihren Projektleiter nachhaltig an sich zu binden, denn auch andere Frauen vergeben Aufträge. Als Bonus haben sich bewert:
Ein Feierabendbier
Das Lob zwischendurch
Allgemeine Befreiung vom gemeinsamen Einkaufen gehen
Sex funktioniert schon lange nicht mehr, schließlich sind wir emanzipiert!

Montag, 18. Januar 2010

Frauen sind anders – Teil 2 : Gespräche unter sich

Haben Sie schon einmal Gespräche von Männern belauscht und nicht verstanden, worum es ging? Das ist weiter nicht verwunderlich, zumindest dann nicht, wenn Sie eine Frau sind. Ich erkläre es Ihnen dann aber gerne warum es Ihnen so geht.

Männer reden nur in Situationen, in denen die Grenzen des Nonverbalen ausgeschöpft sind und es anders nicht mehr geht. Wir reden zum Beispiel immer erst mit unseren „besten Freunden“ über etwas, wenn wir es schon komplett durchdacht, verarbeitet und beschlossen haben. Männer benötigen nicht den Dialog zur Entscheidungsfindung, wir sind es gewohnt alleine durchs Leben zu gehen und auch alleine unsere Entscheidungen zu fällen. Daher reden wir nur über Dinge, die abgeschlossen sind. In einem durchschnittlichen Männersatz kommt 1,4 mal das Wort „ich“ in Formen wie „ich habe“, „ich werde“ oder „ich muss“ vor.

Sie können Männergespräche daher nach einem Abdruck in Buchform immer unbesehen in der Abteilung Sachbuch auslegen.

Hier ein kleines Brevier über Männerthemen nach Wichtigkeit sortiert:

- Arbeit

- Arbeit (der Chef)

- Auto / das Motorrad

- Selbstbau von Lautsprechern

- Heimwerken

- Beziehungsprobleme (also wenn die Frau Probleme hat)

Nicht zulässige Themen sind:

- Ankauf von Kleidung

- Hausarbeit

- und vieles Andere mehr

Hier nun der Teil, der für Sie als Frau sehr schwer zu verstehen sein wird. Männer sind in der Lage, in vielen Fällen auch mehrere Minuten nichts zu sagen, und das sogar wenn mehr als 2 Männer zusammen sind. Stellen Sie sich das vor: da sitzen 3 Männer zusammen und reden nicht pausenlos, vielmehr schauen Sie sich im Raum um und werfen sich eindeutige Blicke zu, wenn sie etwas schmackhaftes am Nachbartisch sehen, das kann ein zarter Rehbraten oder auch ein ganzes zartes Reh sein. Es gelingt uns auch ohne Worte deutlich und verständlich zu kommunizieren, bei ungeübten Männern hören wir manchmal nur noch Grunzlaute.

Ihnen als Frau möchte ich das als genetischen Defekt erklären, Ihnen als Mann möchte ich zurufen: „Grrrrummmpf !

Frauen sind anders – Teil 1 : Einkaufen

Männer gehen einkaufen, wenn sie etwas brauchen. Die Hose ist kaputt oder passt nicht mehr? Schon wird der Kauf einer neuen Hose geplant.

Nun ist das aber nicht so einfach, schließlich kann Mann ja auch trotzdem noch die alte Hose benutzen, es eilt also nicht. Erst wenn es gar nicht mehr geht, wird die Neue gekauft.

Bei mir ist es noch schlimmer, solange meine Frau mich an mein Hosendefizit erinnern würde, zum Beispiel in einem Hosengeschäft, kommt es nicht in Frage eine solche zu erwerben, ich wäre einfach nicht in der Stimmung.

Es bedarf bei mir einer besonderen Art von Ausgeglichenheit, um in Kauflaune zu geraten. In diese gelange ich in der Regel auch nur, wenn ich alleine unterwegs bin. Da ich aber alleine nur widerwillig Bekleidungsgeschäfte betrete, wird das Ganze sehr schwierig.

Hinzu kommt mein Problem, dass ich bei fast allen meinen Kleidungsstücken komische Zwischengrößen trage, die es nur selten gibt. Daher bin ich meistens schon negativ voreingestellt, wenn ich ein Geschäft betrete, leider gibt mir die Erfahrung aber Recht.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in meiner Kindheit zu schnell gewachsen bin. Ich habe die innere Einstellung eines 28 jährigen Spieljungen, bin aber gefangen im Körper eines 45 jährigen Möbelpackers. Ich denke, jetzt können Sie mein Problem verstehen; ich möchte Mode für 28 jährige kaufen und anwenden, muss mich dazu nach ganz nach unten in den Regalen wühlen, um meine Größe zu finden. Dass ich dabei oft frustriert den Laden verlasse, können Sie sich vorstellen. Aus lauter Selbstverleugnung vergesse ich auch regelmäßig meine Größen und muss peinliche Anproben über mich ergehen lassen.

Einen mächtigen Schritt in Richtung meiner modischen Endlösung habe ich getan, als ich die Farbe Schwarz für mich als absolute Basis definiert habe. Sie ahnen gar nicht wie leicht es mir seit dem fällt, die Farbauswahl am Kleiderschrank zu treffen, eine schwarze Hose, ein schwarzes T- Shirt - fertig ist der Existenzialist.

Natürlich musste ich alle meine bunten Kleidungsstücke aus dem Schrank entfernen. Ich sage Ihnen, es bleibt nicht viel übrig, wenn schon Dunkelgrau durch das Raster fällt. Alles ist jedoch nicht schwarz, im Businessbereich gibt es auch noch Weiß, und einige bunte Krawatten, denn merke: je schlechter man vorbereitet ist oder je weniger man zu sagen hat, desto bunter ist die Krawatte zu wählen (BWL; erste Vorlesung „Wie verkaufe ich mein Unwissen?“)

Sie sehen also, alles was bei Frauen einfach ist, ist bei Männern sehr kompliziert. Wir können nicht einfach jederzeit einkaufen, oft sind wir nicht einmal in der Lage, uns in einem Laden umzuschauen, ohne eine Lebenskrise zu bekommen.

Haben Sie also bitte Mitleid mit uns! (zumindest mit mir)

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ich bin seid 10 Jahren in der Krise

Ich bin jetzt 45 Jahre alt und in mir gärt seit 10 Jahren die Mittellebenkrise.

Mit 35 fing es an, dass ich nicht mehr älter werden wollte. Geistig hat das sogar geklappt, ich fühle mich auch heute noch keinen Tag älter als mit 35. Irgendwie ist bei mir aber die Krise nie richtig ausgebrochen. Ich habe mir weder einen Sportwagen gekauft oder das Fallschirmspringen angefangen noch mir eine 18-jährige Freundin zugelegt. Das Letztere sehr zur Freude meiner Frau.

Allerdings ist da eben diese Unruhe in mir, die Ungewissheit etwas zu verpassen oder später zu bereuen. Was ist denn, wenn ich mit 50 merke, dass ich doch schon zu alt bin, um noch Astronaut zu werden?

Jedenfalls verläuft bei mir der Hormonwechsel entsetzlich langsam. So langsam, dass er kaum wahrnehmbar ist. Ich habe keine Ahnung, ab wann und wie ich mich altersgerecht benehmen muss. Wissen Sie, wie sich ein 45-Jähriger altersgerecht benimmt? Spielt er Golf? Trägt er Pullover von Paul&Shark? Macht er womöglich schon Kreuzfahrten? Ich weiß es nicht!

Mal überlegen, was bei mir altergerecht sein könnte: Ich rauche Zigarren, aber so wenige, dass das eigentlich nicht zählt. Wir haben ein Haus, aber das hatten wir auch schon vor 10 Jahren. Wir fahren einen BMW, allerdings einen Mini, das gibt also eher Abzüge bei der Bewertung eines altersgerechten Hausstandes.

Ich denke, ich weiß warum bei mir nie die Krise ausgebrochen ist, es geht mir viel zu gut! Wir haben keine Kinder, ein gutes Einkommen und ausgesprochen gute Perspektiven auf einen zeitigen Vorruhestand.

Ohne Stress im Leben baut sich wohl nicht der richtige Pegel an Wuthormonen auf, der dann die Sicherung ´raushaut. Ist mir aber viel lieber so, wir haben gute Freunde, die unsere Leidenschaft der Kinderlosigkeit teilen oder akzeptieren. Es ist also alles gut.

Ab und zu kommt mir schon der Gedanke, mit unseren Freunden über eine Alterswohngemeinschaft zu reden, aber die sind noch nicht so weit, bei denen läuft der Hormonwechsel noch viel langsamer als bei mir. He, dann bin ich ja jetzt doch einmal altersgerecht, oder?


Sonntag, 3. Januar 2010

Rollator on the Dancefloor

Vom 24-26.4.2009 lief der Baltic Soul Weekender #3 im Weissenhäuser Strand.

Ich habe lange überlegt, ob ich Sie einweihen soll, schließlich möchte ich nicht das bestimmte Leute zur #4 kommen. Durch entsprechend liederliche Beschreibung der Veranstaltung erhoffe ich mir jedoch, dass die Personen, die ich meine, genügend abgeschreckt werden.

Auch ist der Bestand der Veranstaltung schon sichergestellt, dieses Jahr waren schon viele Wochen vorher alle Karten verkauft, das wird 2010 nicht anders.

Können Sie sich ein Festival vorstellen bei dem die Besucher ein Durchschnittsalter von über 35 haben ? Ich schon, noch besser ich habe das schon 2x erlebt. Die eher langweilige Ferienanlage an der Ostsee wird für 3 Tage von einer ausgelassenen sich selbst überschätzenden Menschenmenge bevölkert, die nicht selten jeweils über 6 Stunden auf den Beinen bleibt, ausdauert tanzt und sogar Alkohol zu sich nimmt.

Damit die reichlich vorhandenen Notärzte nicht zu viel zu tun bekommen gibt es viele Liegestühle und andere Sitzgelegenheiten.

Wie es der Name schon sagt, ist die Live Musik durch Soul und Funk dominiert, die Plattenaufleger überbieten sich gegenseitig im Finden von ausgefallener und gut tanzbarer Musik, die fast immer von Schallplatten kommt, die Älteren werden sich daran erinnern.

Diese Art der Veranstaltungen hat ihre Wurzeln in den Badeorten von England, in denen es schon viele Jahre die so genannten „Northern Soul Parties“ gibt.

Von dort kommt auch der Tanz, der sich ebenfalls „Northern Soul“ nennt und eine Mischung aus Breakdance Grundschritt und Rock ´n Roll ist. Glauben Sie mir, ich habe sehr angestrengt versucht, den Tanz zu lernen, aber auch DAS kann ich nicht. Macht aber auch nichts, die ersten Schritte aus unserer Aerobic-Fitness „Jump-Stile“ tun es auch ganz gut (Danke an Michaela)

Wichtig ist, das es mir super gefällt und mich auch ein wenig zuversichtlicher stimmt zu erleben, wie auch noch ältere Menschen mit viel Spaß an Musik und Bewegung feiern können.

Mein Rat an Sie, wenn Sie „deutlich“ über 30 sind: schnappen Sie sich einen Partner (Geschlecht nach Wahl, hier kann ein Wechsel Wunder wirken) und noch 2 bis 3 weitere Paare und buchen ganz schnell Ihre Karten für den Weekender #4 am 23.-25.4.2010. Wir werden auch da sein, und Sie können sich meinen Tanzstil anschauen, aber am besten mit Sonnenbrille.

Überredet ? Wenn noch nicht, schauen Sie hier: http://www.balticsoul.de