Montag, 5. März 2018
Der Rüssel gehört hinter ausreichend Frottee
Samstag, 14. Januar 2012
Heißgetränke und andere Sinnestäuschungen
Dienstag, 25. Oktober 2011
Runter kommen wir alle
Die Katastrophe beginnt beim Eintreffen am Flughafen. Mittlerweile hat ja jede Buschfluglinie elektronische Terminals statt Menschen denen man den Zettel des Reisebüros zeigen kann. Vielflieger haben es nach ein paar Jahren gelernt an den Kisten die begehrlichen Informationen einzugeben. Eichhörnchenfliegern jedoch wird es für alle Zeiten verborgen bleiben welche magischen Zeichen der Gott des Personalabbaus da von ihnen verlangt. Hier lassen sich interessante Gesichtsausdrücke studieren, so müssen Steinzeitmenschen ausgesehen haben, hätten Sie eine Lohnsteuererklärung ausfüllen müssen.
An der Fummelschleuse kommen dann weitere fehlende kognitive Fähigkeiten richtig schön zur Geltung. Trotz wiederholter Ermahnung und reichlich Schildern und Abbildungen fällt es sehr vielen Menschen schwer die sehr einfache Choreographie zu tanzen, die zum Abtrennen der Terrorristen von den Touristen dient.
Wer sich als Tourist qualifiziert hat, die Terrorristen sind ja eh über die Seiteneingänge in den Flughafen gelangt, darf sich auf das Fluggerät freuen.
Auch Mitreisende mit kleinem Geschirr schaffen es durch die Aufführung von regelrechten Balletten für Begeisterung zu sorgen. Ich verstehe es sowieso nicht, Koffer lassen sich aufgeben. Das ist bequem, bedeutet nur Minuten Wartezeit und ist fast ohne Risiko. Die Chance auf Verlust ist geringer als die Wahrscheinlich auf einen Sechser beim Lotto.
Der nächste Knaller folgt kurz nach dem Erreichen der Flughöhe: die ersten wollen auf Toilette. Was ist das für eine Perversion die Menschen ohne Not auf Flugzeugtoiletten treibt? Achtung, ich spreche hier von Flügen unter zwei Stunden, da muss niemand wirklich dringend zur Toilette. Wenn doch, ist dringend ein Arzt- und nicht ein Flugzeugtoilettenbesuch angezeigt.
Auch erschreckend sind die Telefonisten. Am Gate, im Rüssel zum Bomber, im Bus zum Bomber, im Gang des Bombers, überall wird telefoniert. Super sind auch die "Null Info - Telefonate" denen ich zuhören durfte. "Hallo, ja wir sind gelandet, Du kannst das zwar auf der Anzeigetafel lesen, aber erst durch diesen Anruf kannst Du sicher sein das auch mein Schnatternaul mit gelandet ist" Es gibt auch eine neue Disziplin bei der "Ich bin wichtig Olympiade", das ist "Wer hat nach dem Landen mehr Anrufe auf der Schnackbox?"
Ich freue mich schon Heute auf meinen nächsten Flug.
P.S. Niederländisch ist eine total verrückte Sprache. Ich sage nur "Bromfiets = Mofa" :-)
Mittwoch, 10. August 2011
Frauen sind anders - Teil 10 : Sommerschuhe
Samstag, 2. Juli 2011
Ohne Bestuhlung
Beim Besuch der Dance Night fiel mir wieder auf wie asozial die Gattung Mensch doch ist, bzw. wie krank unsere Gesellschaft ist.
Die Dance Night ist "unbestuhlt" das bedeutet also das keine Stühle in der Scheune stehen.
Sie kennen die Situation sicher auch, Sie haben sich brav am Eingang angestellt und stehen nun an einer guten Position im Publikum. Doch bevor so richtig gute Stimmung aufkommen will, drängeln sich von hinten Leute durch die stehenden Zuschauer und wollen "schön weit nach vorne". Das ist im hohen Maße asozial denn dadurch werden die Abstände zwischen den bereits auf "Dunstkreisentfernung" stehenden Leute reduziert und viele fühlen sich beengt und in der Beweglichkeit reduziert.
Ich habe mir Heute diese Aktionen einmal genau angeschaut. Direkt in unsere Nähe kamen nacheinander mehrere Leute nach vorne durch, das ging nicht lange gut, denn vor uns standen Leute die sich das nicht gefallen lassen wollten. Kurz dachte ich es gäbe Prügel, so stark roch die Luft nach Benzin.
Nun, diese Unsitte sich ohne Platzrecht einfach nach vorne durchzudrängen zeigt mir überdeutlich wie tief der faulige Stachel eines schlechten Charakters im Fleisch unseres Zusammenlebens steckt. Ein Charakter der sich durch Angst, Hass und Privatfernsehen in fast allen Menschen verkapselt hat.
Angst im leben zu kurz zu kommen, Hass auf alle die mehr haben als wir selbst und ein Fernsehen das uns zu willenlosen Konsumenten in einer lenkbaren Masse macht.
Na dann viel Spass beim nach vorne durchdrängeln.
Dienstag, 24. Mai 2011
Betrüger im Zweireiher
Samstag, 21. Mai 2011
Traummänner
Sonntag, 17. April 2011
Tanzen kann eine sehr schöne Sache sein, Teil 2
Donnerstag, 24. März 2011
Es ist schön in der Provinz zu leben
Es kann aber auch daran liegen, dass diese eine Straße in dieser einen Stadt komplett außerhalb der Statistik liegt.
Aber ehrlich gesagt, glaube ich das nicht.
Zum Einen ist es mir nicht gelungen, auf dieser doch langen und sehr belebten Straße eine Quelle für artgerechte Ernährung zu finden, sehr wohl aber 2 Solarien, 4 sogenannte Handygeschäfte, 3 Handygeschäfte, 3 Spielotheken, 3 Hotels, 2 Leihhäuser, 3 Drogerien, 1 Bestatter, 4 Friseure und andere nicht weiter interessante Immobilienbenutzer.
Natürlich gibt es auch zünftige Kneipen in denen es aber außer dem ortsüblichen extrem dünnlichen Bier, Essbares nur in Form von Feinstaubbelastung gibt. Dies wird dann fröhlich "Raucherclub" genannt.
Mein Fluchtinstinkt hat mich daher auch am zweiten Abend zu Joey Pizza getrieben, da gibt es auch Salat, gepriesen sei der große Kürbis.
Was nun die Insassen dieser Straße angeht, wurden auch hier meine Erwartungen weit übertroffen. Jugendliche die Baumarktdesigner für tragbar halten, und ihre Deppenkappe gekonnt mit einer Bauchgurttasche kombinieren. Haarschnitte auf der männlichen Seite irgendwo zwischen Papillion, Gulag und Fremdenlegion, sympathisch sieht anders aus. Das findet übrigens auch Herr Walz.
Auf der weiblichen Seite zwischen Showtreppe und unsichtbar.
Hände die nicht mit offen getragenen Fernsprechgeräten bestückt sind, werden als Bierflaschenhalter genutzt.
Auch den Ohren schnürt sich der Hals zu. Der Verkehrslärm ist das Eine. Geisteskranke LKW Mörder rasen mit 80 durch die Straße oder komplett Tiefergelegte schaben sich die Plaste an den Fahrbahnmarkierungen ab. Das Andere ist die verbale Verständigung zwischen den Menschen, ich dachte Esperanto klingt anders.
Morgen Abend bin ich wieder in Oldesloe, dann ist wieder alles gut. Dort gibt es zwar auch die oben beschriebenen Dinge, allerdings sind die in Oldesloe alle nur liebevoll inszeniert um dem verschlafenen Ort etwas Großstadtflair einzuhauchen.
Sie wollen wissen in welcher Stadt und Straße ich gerade sitze? - Kein Kommentar.
Samstag, 26. Februar 2011
Hilfe, holt mich hier raus!
Samstag, 19. Februar 2011
Zeitung ohne Leser?
Montag, 20. Dezember 2010
Frauen sind anders - Teil 9 : Direkte Kommunikation
Samstag, 30. Oktober 2010
Quatschen in der Sauna
Quatscher in Konzerten
Noch etwas das mich maßlos aufregt:
Vorn spielt eine Band und hinten wird die ganze Zeit gequatscht als ob den nächsten Tag der Mund abfault.
Nicht genug das es unhöflich gegenüber den Musikern ist, auch für diejenigen die der Musik folgen möchten, ist dies in der Regel schier unerträglich. Jedenfalls geht mir das so.
Sie werden die Situation kennen, nach einem langen und harten Arbeitstag möchten Sie dem häuslichen Einerlei entfliehen und sich ggf. unter Zuhilfenahme vom 2-3 Erfrischungsgetränken, dem Schaffen von hoch motivierten Musikern hingeben. Doch kaum erklingen die ersten Harmonien fühlen Sie sich in ein Affenhaus versetzt, um Sie herum werden jetzt in Pavianlautstärke die Gespräche fortgesetzt, als ob es nichts Wichtigeres gäbe als die heutigen Benzinpreise oder die neue Handtasche. Das sinnentleerte Gerede hört auch nicht auf, wenn das aktuelle Gesprächskapitel abgeschlossen ist, nein - es geht weiter und weiter.
Genau wie ich, haben diese Egomanen doch Eintritt gezahlt, und jetzt arbeiten sie durch dauerhaftes Brüllen an einer ausgewachsenen Stimmbandentzündungen.
Bitte helfen Sie mir, bin ich der Fremdkörper oder bin ich womöglich nicht tolerant genug? Für mich hört das Recht des Einzelnen schon auf wenn er mehr als Zwei andere in seiner Umgebung belästigt.
§1 der guten Umgangsformen ist: Jeder Mensch hat sich in Gesellschaft so zu verhalten das er niemand anderen ohne dessen ausdrücklichen Wunsch belästigt, gefährdet oder behindert.
Wer den Kitzel der Belästigung braucht kann gerne die Dienste von qualifizierten Fachkräften in Anspruch nehmen, die Angebote finden sich im Nachtprogramm der Billigfernsehkanäle oder in der Tagespresse, Rubik „weiblich gewerblich“
Ich brauche den Kitzel nicht, jedenfalls nicht beim Konzert.
Freitag, 22. Oktober 2010
Offener Brief an FERRERO
Kaufhaus- und Fahrstuhlmusik
Gefährliche Parasiten breiten sich aus
Samstag, 25. September 2010
Nach dem Tod wird manchmal alles schlimmer
Schwieriges Thema, auch überhaupt nicht lustig.
Stellen Sie sich bitte folgendes vor:
Da leben 2 Menschen seit 15 Jahren zusammen und teilen Freund und Leid miteinander. Eine Heirat kam für die Partner nie in Frage, beide hatten schon schlechte Erfahrung damit gemacht und wollten sich selbst und den anderen nicht durch einen Verwaltungsakt erpressen. Die beiden leben zurückgezogen und ohne viel Kontakt zu den jeweiligen Familien. Nun stirbt der Mann nach längerer Pflegezeit an einer Krankheit und die Frau möchte ihren Partner beerdigen und um ihn trauern.
Das geht aber nicht in Deutschland. Warum? Nun, die Frau ist ja keine „Angehörige“. Ein Totenschein wird ihr nicht ausgehändigt.
In dem mir bekannten Fall ging es noch viel schlimmer weiter, plötzlich kamen die lieben Verwandten des Mannes aus der Versenkung und reklamierten ihr Erbe, schließlich waren da doch vor 15 Jahren Wertgegenstände die es jetzt zu beerben galt. Wieder schlechte Karten für die Frau, wenn es kein Testament gibt, gibt es auch keinen Anspruch auf Hinterlassenschaften, schlimmer noch, die Frau muss sich gegenüber den Erbberechtigten über den Verbleib der Wertgegenstände rechtfertigen.
Ich finde es doppelt grausam das manchmal der Kampf nach dem Tode beginnt, schlimm genug ist dann der Würgegriff der Behörden, aber völlig abartig wird es wenn Menschen aus Habsucht und Mitnahmementalität komplett ihre Menschlichkeit verlieren.
Was können Sie tun, damit Ihnen so etwas nicht passiert?
Leben Sie normgerecht, erfüllen Sie alle Konventionen, denken Sie an später, machen Sie sich jeden Tag Sorgen um die Zukunft, schließen Sie Verträge, tragen Sie Ihr Geld zu Anwälten, hören Sie auf zu leben.... STOP - das kann doch nicht richtig sein, oder?
Ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen, dass Sie nur liebe Menschen um sich haben, die es auch dann noch sind, wenn es darauf ankommt.
Wer in Schubladen denkt, hat sehr schnell Splitter im Finger
Sie ahnen was jetzt kommt. In meinen Kolumnen habe ich schon oft zu Ihrer Belustigung ganze Schubladentürme aufgebaut. Leider habe ich dabei einen ungesunden Sadismus entwickelt der dazu geführt hat das ich immer mehr in stark reduziert Blickwinkel verfalle. Dies mache ich um das mir viel zu kompliziert Leben in einfachen Strukturen zu zeichnen. Anders ausgedrückt, ich benutze nur die Volltonfarben in meinem Tuschkasten, schon ein Verdünnen mit Wasser kommt für mich nicht in Frage, ein Mischen von Farben ist tabu.
Aber genau das wollen Sie doch haben, oder? Sie sind es doch leid politisch korrekt, weich und rundgelutscht „zugelullert“ zu werden. Sie suchen das Extreme, das Abseitige, dem Schmutz. Ich sage doch nur das was Sie denken, aber sich nicht trauen auszusprechen.
Blöd ist es dann nur wenn Sie sich selbst in den Kolumne wieder finden. Nun, wenn das passiert haben Sie 3 Möglichkeiten: ignorieren, agieren oder eskalieren. Ignorieren ist langweilig. Agieren ist schon besser, schreiben Sie Ihren Frust auf kleine Zettel und verbrennen diese in einer kleinen Zeremonie (zum Beispiel auf einem Bein hüpfend mit dick Senf auf der Nasenspitze). Am besten fände ich eskalieren. Gründen Sie einen Verein, nehmen Sie Kampfsportunterricht, trainieren Sie für einen Marathon, schenken Sie Ihrer Frau Blumen, spielen Sie mit Ihren Kindern, gehen Sie in ein nicht subventioniertes Theater, kaufen Sie nichts im 1Euro Laden (auch keine WM-Fan Artikel!)
Ganz egal was, machen Sie etwas das länger wirkt als meine kleine Kolumne.
Ach ja:
So wie der Papagei Morgen auf die Zeitung von Heute kackt, kackt das Internet Morgen auf meine Kolumne.
Lesebrille auf der Nasenspitze
Geldmangel ist es sicher nicht, alle diese Spezialbrillenträger hätten sicher kein Problem eine Gleitsichtbrille mit Fensterglas im oberen Bereich zu kaufen.
In Frage käme dann als nächstes eine mangelnde Bereitschaft seiner Umwelt, die Notwendigkeit einer Brille, zu offenbaren, also eine falsch verstandene Eitelkeit. Völlig grundlos, schauen Sie sich Dame Edna an, eine schöne Brille ist die Zierde eines jeden Gesichtes.
Nein, ich denke der wahre Grund ist das die Lesebrille in Absturzposition irgendwie intellektuell aussieht, und dem Gesicht somit einen positiven Anstrich verleiht.
Es gibt Orte an denen besonders viele Gesichter mit eben diesen „Schweinchen Schlau“ Brillen zu sehen sind. Lehrerkonferenzen, politische Sitzungen oder Liederabende sind einige davon.
Schauen Sie einmal selbst in den Spiegel, sehen Sie ein schlaues Gesicht? Wenn nicht, versuchen Sie einmal eine Lesebrille, die Fachgeschäfte im Oldesloe freuen sich ganz sicher auf Ihren Besuch. Sollten Sie gar keinen Augenfehler haben, keine Sorge, Lesebrillen gibt es auch mit Fensterglas, ich selbst trage seit Jahren eine Brille mit Fensterglas, mit der ich 300% schlauer aussehe ;-)
