Dienstag, 13. Juli 2010

Muss es wirklich englisch sein?

Wenn Sie fleißig meine Kolumne lesen wird Ihnen aufgefallen sein, dass ich keine oder zumindest kaum englische Worte benutze. Warum mache ich das?

Nun – gute Frage.

Ich wollte das schon länger einmal ausprobieren wie viel Englisch in unserer Sprache ist, beim Sprechen gerade im Beruf ist es mir kaum möglich auf englische Begriffe zu verzichten. „Produkt Manager“ schreibe ich zwar immer noch ganz keck mit einen „k“, „Marketing“ ließe sich nur mit einem ganzen Satz übersetzen nämlich mit „Gesamtheit aller Maßnahmen zur Verkaufsförderung“ Auch im „Internet“ benutze ich den „Browser“ zum „surfen“, ich könnte natürlich auch das Anzeigeprogramm zum Blättern im weltweiten Rechnerverbund benutzen, aber da würde ich mir sicherlich schnell die Zunge verstauchen.

Fragen Sie sich selbst einmal ob Sie ohne englische Begriffe auskommen würden, ich behaupte, nicht. Jedenfalls nicht ohne irgendwann als schrullig und möglicherweise sogar als national aufzufallen.

Nun, der Sinn meiner Kolumne ist ja Sie zu unterhalten und im besten Falle auch einmal zum Nachdenken zu verleiten. Schrullig darf ich dabei gerne rüberkommen, national besser nicht.

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